Freie Kunstanstalt e.V.

GRUNDSÄTZE FÜR DAS VEREINSLEBEN DER

FREIEN KUNSTANSTALT e.V.

In der „freien Kunstanstalt“ kommen Menschen mit unterschiedlicher Vergangenheit zusammen, um gemeinsam die Gegenwart zu leben und mit ihren individuellen Fähigkeiten die Zukunft zu gestalten. Um eine friedvolle Gemeinschaft und damit auch handlungsfähige Vereinsorgane zu gewährleisten, werden im folgenden Grundsätze für den gewünschten und auch nötigen Umgang miteinander formuliert. Diese Grundsätze sind der gemeinsamer Nenner auf dem unser Handeln und die Entscheidungsfindung innerhalb des Vereins fundiert.


Im Verein agieren wir nach folgendem Selbstverständnis:
Wir verstehen die Nutzung der „freien Kunstanstalt“ als Privileg und fühlen uns im Sinne von sozialer Verantwortung
daher dazu verpflichtet, einen Mehrwert für die direkte Umgebung, die Region und auch für ein gesellschaftliches

Miteinander zu generieren. Dies erreichen wir insbesondere aber nicht ausschließlich durch Handeln im Sinne von folgenden Grundsätzen:


  1. • Achtsame Auseinandersetzung mit Lebensumwelt
    • Wahrnehmung von Missständen und Spannungsfelder als Ausgangspunkt für konstruktive Entwicklung
    • Soziales Engagement und Mitarbeit in Eigenverantwortung im Rahmen des vereinsinternen Arbeitsgruppenmodells
  2. Nachhaltigkeit & Denkmal- und Umweltschutz



  1. Partizipation und Engagement
    1. Achtsame Auseinandersetzung mit Lebensumwelt
    2. Wahrnehmung von Missständen und Spannungsfelder als Ausgangspunkt für konstruktive Entwicklung
    3. Soziales Engagement und Mitarbeit in Eigenverantwortung im Rahmen des vereinsinternen Arbeitsgruppenmodells

  2. Nachhaltigkeit & Denkmal- und Umweltschutz
    1. Unser Ziel ist, die Pflege und der Schutz des unmittelbaren und globalen Lebensraumes

    2. Ressourcen setzen wir daher nachhaltig, verantwortungsvoll und effizient ein

  3. Toleranz und Wertschätzung
    1. Wir streben nach emphatischer Akzeptanz und wohlwollende Grundhaltung sich selbst, anderen Personen bzw. anderen Lebewesen gegenüber, den eigenen und Gedanken anderer, deren Werke, Schaffen und Lebenshaltungen.
  4. Integration, Inklusion und Transparenz
    1. Wir sind für alle offen und schätzen die persönliche Würde jedes Einzelnen, daher dulden wir keine Diskriminierung oder Belästigung aufgrund von Geschlecht oder sexuelle Orientierung, Herkunft, Abstammung, Hautfarbe, Religion oder politische Anschauung, körperliche oder geistige Fähigkeiten und körperliches Erscheinungsbild, soziale Herkunft, Einkommen, Sprache oder Alter
    2. Um zugänglich für Jede*n sein zu können, bemühen wir uns um maximale Transparenz bei allen Prozessen innerhalb des Vereinslebens in sozialen, kulturellen und politischen Zusammenhänge und deren Entscheidungswegen
    3. Respektvoller Umgang und eine offene Kommunikation sind unabdingbar für ein vertrauensvolles Miteinander

  5. Freiraum in der „freien Kunstanstalt“
    1. Die Schaffung eines geschützten Raumes für individuellen und

gesellschaftlichen Ausdruck zu Kunst und Kultur, die Kommunikation
und Austausch ermöglicht.

6. Kunst und Kulturverständnis
Wir bewerten nicht, was Kunst ist.Das bedeutet, dass wir weder
Zensur ausüben wollen noch ein bestimmtes künstlerisches Niveau
oder Kontext festlegen wollen.
Wir sehen Kunst und Kultur als Ausgangspunkt und Experimentierfeld
des menschlichen Schaffens.
Trotzdem werden wir in der Realität selektieren müssen, welche
Veranstaltungen und Ausstellungen in der „freien Kunstanstalt“
stattfinden können.
Deshalb ist das Kunsterlebnis innerhalb der „freien Kunstanstalt“
im Sinne unserer Grundsätze dem Kunstobjekt überzuordnen.
Die Auswahl übernimmt ein wechselnder Beirat.

Im Sinne von Abschnitt 1 :Partizipation und Engagement
"Achtsame Auseinandersetzung mit Lebensumwelt
Wahrnehmung von Missständen und Spannungsfelder als Ausgangspunkt
für konstruktive Entwicklung"
Dies gilt auch für vereinsinterne Spannungen, wir bieten
Unterstützung bei der Lösung von Konflikten durch die Einberufung
einer Schlichtungsgruppe. Ihre Aufgabe ist die sachliche
Vermittlung und konstruktive Lösungsfindung. Sie greift auch bei
Fehlentscheidungen des Vereins zu Projekten oder Veranstaltungen